ONLINE TICKETS NEWSLETTER PRESSE KONTAKT

Die Newsletter

Hier ist der aktuelle Newsletter von Sonja zum Nachlesen. 
Wer die Neuigkeiten in Zukunft immer gleich erfahren möchte, solange sie noch »neu« sind, 
kann sich mittels einem Klick hier für unseren Newsletter anmelden.

Februar 2020

Liebe Kulturfreunde,

das erste Zwölftel des neuen Jahres ist nun auch schon wieder um, und hat es nicht auch etwas Beruhigendes, dass die Zeit vergeht, auch völlig ohne unser Zutun?

Auch der Vorverkauf für den diesjährigen KulturFrühlilng plätschert in steter Zuverlässigkeit vor sich hin. Trotzdem möchte ich es nicht versäumen, noch ein paar Sätze zu den bevorstehenden Ereignissen zu verlieren, und was gibt es für einen besseren Zeitpunkt, als so einen stürmischen Samstagabend Anfang Februar? Wobei: bei dem, was auf dem Programm steht, muss man womöglich gar nicht allzu viel Worte machen:

„Berta Epple“ spielt ja nicht zum ersten Mal bei uns, und sie spielten schon hier, als sie noch „Tango Five“ hießen und man in unserem unausgebauten Stadel auf harten Bierbänken saß. Aber da haben wir sie wieder, diese nimmermüde verstreichende Zeit. Kein Wunder, dass die drei Vollblutmusiker sich auch langsam mit einer Frage befassen, die uns alle im Nacken sitzt: Ist die Rente sicher? Oder sollten sie doch besser auf Glücksspiel setzten? Oder ihr Glück beim Spielen finden? Denn das tun sie für ihr Leben gern, am 4. April wieder bei uns im altersgerecht beheizten Stadel.

Noch lange nicht in Rente, auch wenn sie das Alter dazu hätten, wollen auch die drei Musiker des „Johannes Kobelt Quantett“. Wobei, im Vergleich zu dem Instrumentarium, das sie auf ihrer musikalischen Reise mit sich führen, sind Katharina, Johannes und Adrian ja noch wahre Jungspunte. Zusammen ergibt sich daraus ein Klangerlebnis von seltener Brillanz und Vielschichtigkeit, und das ist das Geheimnis der „Qantettologie“, bei uns zu erleben am Palmsonntag, 5.April (also morgens: Brezgamarkt, abends Quantett).

Den Künstler vom Montag, 6. April muss man kaum vorstellen: Werner Koczwara ist ein wahres Urgestein auf den Bühnen unseres Landes. Und scheinbar haben wir unbeabsichtigt einen Jubiläumsfrühling zusammengestellt: 

Die drei „Epples“. 30 Jahre auf der Bühne!
Johannes Kobelt Quantett: sogar 45!
Werner Koczwara. 30 Jahre Jubiläumsprogramm!

Dass letzterem die Pointen nicht ausgehen, ist nicht verwunderlich, bedient er sich doch aus einem sehr dicken Buch, nein, nicht „Die besten Stammtischwitze“, oder „Humor für Fortgeschrittene“ sondern „Deutsche Gesetzte“ steht auf dem Wälzer, der  ihm als Inspirationsquelle dient. Und da kann es schon einmal passieren, dass „ein Grenzstein verrückt wird“.

Am Dienstag, 4. April gibt es dann ein Wiedersehen mit Mirjam Woggon und Udo Zepezauer und, man ahnt es schon, auch hier ein Jubeljahr, wenn auch nur indirekt, denn das weiß ich nur, weil ich abends, wenn ich nach meinen Eltern schaue, auch meistens etwas vom Fernsehprogramm mitbekomme (wir haben ja keinen Fernseher). Da erhaschte ich doch neulich einen Blick auf einen juvenilen Udo, bei einem Beitrag zum 30jährigen Jubiläum des „Theater-Sports“ am Tübinger Landestheater. Und wer Udo und Mirjam kennt, weiß, dass sie dort nicht nur ihre Wurzeln haben, sondern, wo auch immer sie auftreten, wenn’s ans Improvisieren geht, zu Höchstleistung auffahren. Und wenn schon ihr aktuelles Programm, eben >aktuell< ist, und kein Best-of-Jubiläumspaket, so handelt es doch vom zeitlichen, vom älter werden, ja, es geht um die Lebensmitte. Und wer denkt, das sei kein Grund zum Lachen, kann sich hier eines Besseren belehren lassen.

Das wird der KulturFrühling 2020!

Ich selbst habe dieses Jahr nichts weiter vorzuweisen, als 30 Jahre Abitur (und danach kam auch nicht mehr so viel), und somit fühle ich mich in dieser Gesellschaft als richtiges Küken. Obwohl, viele Künstler beginnen ihre Laufbahn heutzutage ja schon im Teenie-Alter.

Deshalb, und weil ich gefühlt noch ein bisschen Platz habe, hier noch zwei Veranstaltungshinweise zu einem jungen Künstler (also jünger als ich): André Schumacher (manche erinnern sich vielleicht: ich schrieb in einem vorherigen Newsletter über seinen Kunterbunthof in Norddeutschland) weilt derzeit  im Süden und hält zwei seiner witzigen, unterhaltsamen, unglaublichen, inspirierenden und fernwehweckenden Reisevorträge, und zwar ganz zeitnah:

Am Dienstag, 04.02.2020 im Alten Rathaus in Laichingen mit seine preisgekrönte Reiseshow "Kanaren – In 7 Inseln um die Welt".

 

André Schumacher versucht seit 14 Jahren sesshaft zu werden. 

Vergeblich. Dieses Mal wandert er durch die Kanarischen Inseln, von Lanzarote bis El Hierro, dem einstigen Ende der westlichen Welt. Vor ihm liegen 1300 Kilometer und mehr als 48.000 Höhenmeter, unbeschreibliche Strapazen und Momente größten Glücks.

 

In atemberaubenden Bildern, packenden Geschichten und eindrucksvoller Musik erzählt der Fotokünstler von Landschaften, wie man sie nur in Skandinavien oder Patagonien vermutet, von Winzern und Architekten, von berühmten Bildhauern und Gitarristen. Er reist im Kielwasser Magellans über den Ozean, wohnt für eine Woche in der bedeutendsten Sternwarte Europas und wird auf Gran Canaria mit Jenni verkuppelt, die er wenig später auf einer Landwirtschaftsmesse wieder eintauscht. 

Gegen eine Kuh. Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Vortrag – und jede Menge Spaß!

 

Und am Mittwoch, 05.02.2020, geht's in der Gemeindehalle Merklingen durch das "Wilde Europa".

Mit einem Lastenfahrrad und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von

1,26 km/h fährt die junge Familie von Bäbelin bei Wismar nach Pamplona in Spanien. Sie zelten auf Supermarktparkplätzen, in Gärtnereien und Turnhallen, zwischen Dolomitenfelsen und Pyrenäengipfeln. Sie trampen mit einem Containerschiff, treffen Spinner und Visionäre, werden von Nonnen umsorgt und kurz vor dem Ziel von Polizisten verhaftet – sechs Monate voller kleiner und großer Abenteuer, Herausforderungen und Katastrophen.

 

André Schumacher erzählt mit viel Humor und wunderbaren Bildern die Geschichte dieses irrwitzigen Roadtrips durch Europa. Er erzählt vom Aussteigen aus bekannten Strukturen und vom Verwirklichen seiner Träume, von Komfortzonen und Grenzerfahrungen. Davon, das Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen und in seiner ganzen Fülle zu umarmen.

 

Die genauen Tourdaten findet ihr unter: www.andre-schumacher.de/termine

 

Karten für den KulturFrühling und mehr Infos zu den einzelnen Künstlern und Veranstaltungen gibt es wie immer unter www.erpfenhausen.de

 

So, draußen stürm es immer noch, haltet durch und nehmt noch ein paar Vitamin D Tabletten, morgen ist Lichtmeß, wir sehen uns im Frühling.

Herzliche Grüße

Sonja Banzhaf