# Kultur Herbst
Sebastian Krämer
Di 02.11. – 20:00 Uhr
Eintritt: 18.–/13.– EUR
Literarisch-musikalisches Entertainment
Eine Vorpremiere in Erpfenhausen!Das neue Programm von und mit Sebastian Krämer (ab 2011).
Mit Cellist.
Kennen Sie schon Sebastian Krämer, den »Sprachartisten und Ausdrucksgourmet« (Hannoversche Allgemeine Zeitung), »Giganten am Klavier« (Mainzer Rheinzeitung), »begnadeten Blödler« (Stuttgarter Zeitung), »Meister des Understatements und des Hintersinns« (Bonner Rundschau), »den süßlich-bösartigen Dada-Chansonnier« (Ludwigsburger Kreiszeitung), »einen der pointiert bissigsten Liedermacher« (Melodie & Rhythmus), außerdem doppelten Deutschen Poetry-Slammeister, Gewinner mehrerer bundesweiter Chansonpreise, auch des Deutschen Kleinkunstpreises für Chanson 2009, und Gründer des legendären »Clubs Genie und Wahnsinn« in Berlin?
Immer noch und jetzt erst recht spricht dieser Mann all das aus, was zwar niemand gerne sagen möchte, aber auch niemand denkt. In einer Zeit, wo »Chanson« nur ein anderes Wort ist für Popmusik unter schlechten Produktionsbedingungen und »Kabarett« mehr und mehr zur Selbsthilfegruppe für anonyme SPD-Mitglieder wird, läßt einer beides hinter sich und
packt uns bei allem, was uns jetzt noch bleibt: Unseren Sehnsüchten.
An neuem vertonten Gedankengut fehlt es Krämer selten, und so gibt es einmal mehr vor allem neue Lieder zu hören. Lieder vom Sehnen und Vermissen. Hochpolitisch, ohne daß ihm auch nur ein einziger Politikername über die Lippen käme… Ob es die Alte Rechtschreibung ist, die Kindheit, der Sozialismus oder ein »Ding, das die Treppe runtergehen kann«… Wenn man’s nicht gerade selber ist, der defizitär empfindet, kann Sehnsucht ein äußerst amüsantes Thema sein. Muss aber nicht.
Krämer hat es nicht nötig, die Frequenz seiner Pointen einer mediengenormten Taktung anzupassen. Mit Texten, die gern aus einer Richtung antanzen, die man bisher für absolut Song-inkompatibel gehalten hatte, singt er sich geradewegs ins Sehnsuchtszentrum seiner Zuhörer. Der Cellist singt mit, auf dem Cello, und ist manchmal schon einen Herzschlag früher da.
Über frühere Programme hieß es in der Presse:
»Krämer wendet Lebenssituationen – das Wort »Alltag« mag er nicht – mit mäandernden Assoziationen um, voller Wortlust an subtil heranschleichender Boshaftigkeit. Sicher ist vor ihm nichts und niemand. Nicht der U-Bahn-Musikant, der bitte vor der Fahrgastbeschallung erst mal üben soll. Nicht Deutschlehrer, die die Rechtschreibreform hätten verhindern sollen.
Nicht einmal Bonn. […] Dabei ist er nicht nur lyrisch virtuos. Seine präzise geordneten Akkorde wechseln ebenso oft die Richtung wie seine Poesie, kippen unerwartet von Dur in Moll. Sie ergeben immer Sinn.«
Tip Berlin
»Dieser Mann ist eine Ausnahmeerscheinung auf deutschen Kleinkunstbühnen. Sebastian Krämer hat kaum Fans, er hat ergebene VerehrerInnen.«
TAZ Berlin
»Wie die Stones, nur eben mit Musik.«
Sebastian Krämer über sich selbst
Ihr nächster Schritt:
> Tickets bestellen
> Anfahrtsbeschreibung Kulturhof
> Künstler-Website besuchen
< Zurück zum Veranstaltungskalender
packt uns bei allem, was uns jetzt noch bleibt: Unseren Sehnsüchten.
An neuem vertonten Gedankengut fehlt es Krämer selten, und so gibt es einmal mehr vor allem neue Lieder zu hören. Lieder vom Sehnen und Vermissen. Hochpolitisch, ohne daß ihm auch nur ein einziger Politikername über die Lippen käme… Ob es die Alte Rechtschreibung ist, die Kindheit, der Sozialismus oder ein »Ding, das die Treppe runtergehen kann«… Wenn man’s nicht gerade selber ist, der defizitär empfindet, kann Sehnsucht ein äußerst amüsantes Thema sein. Muss aber nicht.
Krämer hat es nicht nötig, die Frequenz seiner Pointen einer mediengenormten Taktung anzupassen. Mit Texten, die gern aus einer Richtung antanzen, die man bisher für absolut Song-inkompatibel gehalten hatte, singt er sich geradewegs ins Sehnsuchtszentrum seiner Zuhörer. Der Cellist singt mit, auf dem Cello, und ist manchmal schon einen Herzschlag früher da.
Über frühere Programme hieß es in der Presse:
»Krämer wendet Lebenssituationen – das Wort »Alltag« mag er nicht – mit mäandernden Assoziationen um, voller Wortlust an subtil heranschleichender Boshaftigkeit. Sicher ist vor ihm nichts und niemand. Nicht der U-Bahn-Musikant, der bitte vor der Fahrgastbeschallung erst mal üben soll. Nicht Deutschlehrer, die die Rechtschreibreform hätten verhindern sollen.
Nicht einmal Bonn. […] Dabei ist er nicht nur lyrisch virtuos. Seine präzise geordneten Akkorde wechseln ebenso oft die Richtung wie seine Poesie, kippen unerwartet von Dur in Moll. Sie ergeben immer Sinn.«
Tip Berlin
»Dieser Mann ist eine Ausnahmeerscheinung auf deutschen Kleinkunstbühnen. Sebastian Krämer hat kaum Fans, er hat ergebene VerehrerInnen.«
TAZ Berlin
»Wie die Stones, nur eben mit Musik.«
Sebastian Krämer über sich selbst
Ihr nächster Schritt:
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